Confiture - mein sporadisches Blog

Historische Zeichnung eines Konfitürenglases

Ab und an schmiere ich Ihnen hier was aufs Brot. Mal fruchtig, mal mit Stückchen, und hin und wieder ist sogar ein bisschen Quintessenz drin.

Guten Appetit!



Der schon wieder

Der Kunde des Grauens redux

Vergessen Sie Zombies, Wiedergänger und Vampire. Wenn er auftaucht, sind Sie wirklich verloren, denn er ist nicht totzukriegen - nur über Ihre Leiche.

Es war ein ruhiger Tag in Conzelmanns kleiner Computerklitsche. Ich hatte einen Kater und das Geschäft lief so schleppend, dass ich mir alte Webseiten ansah, als er  plötzlich durch die Tür trat. Offenbar unzufrieden mit dem Ergebnis zog er sein Bein aus dem Loch und trat erneut durch die Tür, diesmal etwas höher. Bald gab auch das Schloss nach, so dass ich keine andere Wahl hatte, als möglichst leichthin „Ach Du bist's. Komm doch rein!” zu sagen und unbeeindruckt unter dem Schreibtisch hervorzukriechen.

So begann die Wiederaufnahme einer furchtbaren Zusamenarbeit - der Kunde des Grauens kehrte zurück. Bald zeigte sich, dass er seiner alten Motivationstechnik treu geblieben war. „Flogging will continue until morale improves” war das Motto, und so unterzog ich die ConfidIT-Seite unter seiner hiebevollen Betreuung einer kompletten Überarbeitung.

Es war im Sinne des bekannten chinesischen Segenswunsches eine interessante Zeit, aber irgendwann war das Ding fertig und der KdG verschloff sich mit der vertrauten Lobesformel „Wieso zum Henker hat das so verdammt lange gedauert?” durch das gähnende Loch, das einmal meine Tür beherbergte. Vermutlich werde ich schon in wenigen Wochen wieder feste Nahrung zu mir nehmen können.

Aber was ist, wenn er wiederkommt? Trost bietet da allenfalls Monsieur Camus: „Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.”

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